Allgemeines zum Studium

Allgemeines zum Bachelorstudium

Zum Abschluss des Studienganges werden 180 Leistungspunkte (1 LP entspricht 30 Zeitstunden im Präsenz- und Selbststudium) benötigt, die durch den erfolgreichen Abschluss von Modulen erreicht werden. Module sind zeitlich in der Regel auf 1 Semester begrenzt. Sie umfassen Vorlesungen mit zugehörigen Seminaren und Praktika und werden durch eine bestandene Prüfung abgeschlossen. Der Studiengang ist stark praktikumsorientiert, zu nahezu jedem Modul werdet ihr ein Laborpraktikum haben. Die Praktika sind in der Regel gut betreut und es sind immer ausreichend Plätze vorhanden. Der sehr strukturierte Aufbau des Studiengangs ermöglicht ein geradliniges und zielorientiertes Studium ohne sogenannte „Praktikumsplatzkämpfe“. Während die ersten vier Semester durch Pflichtmodule relativ starr organisiert sind, bieten sich dann im fünften und sechsten Semester mehrere Wahlpflichtmodule an, um das Studium auf die eigenen Interessen anzupassen. Zum Abschluss folgt noch das Erstellen der Bachelorarbeit.

Voraussetzungen

Die allgemeine Hochschulreife ist Grundlage für eine Bewerbung für das Bachelorstudium. Für die Bewerbung werden die Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern mitberücksichtigt. Wer Biologie studieren will, sollte wenigstens Grundkurse in Biologie und am besten auch in Chemie belegt haben. Außerdem sollte man mit Mathe und Physik nicht allzu sehr auf Kriegsfuß stehen. Zwar werden beide nur im ersten Semester gelehrt, aber gerade Physik legt Grundlagen zum Verständnis für weitere Fächer. Auch Englisch ist aus der modernen Wissenschaft nicht mehr wegzudenken. Während die Lehrveranstaltungen im Bachelor noch weitestgehend auf Deutsch stattfinden, verschiebt sich der Fokus im Master auf Englisch. Aber keine Angst, ihr werdet im Studium Gelegenheit haben, euer Englisch etwas aufzupolieren. Des Weiteren werdet ihr nicht darum herumkommen, gerade in den ersten Semestern, auch mal viele Fakten auswendig lernen. Die Prüfungsbelastung kann dadurch in einzelnen Semestern durchaus auch mal hoch sein. Vor allem jedoch sollte man Interesse an der Materie haben, damit der Spaß und die Freude am Studium erhalten bleiben, auch wenn es mal etwas stressiger zugeht.

Studien- und Forschungsprofil

Im Bachelorstudium werden in den ersten vier Semestern alle Grundlagen in Zoologie, Botanik, Genetik und Mikrobiologie gelehrt. Durch die Wahlpflichtmodule im fünften und sechsten Semester kann das Wissen in Bereichen wie Ökologie, Evolution, Mikrobiologie, Botanik, Natur- & Umweltschutz vertieft werden.

Der zum Wintersemester 2019/20 neu überarbeitete Master bietet Spezialisierungsmöglichkeiten in Neurowissenschaften und Ökologie, Evolution und Biodiversität.